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Anzahl Nachrichten: 38 - Seiten (4): [1] 2 3 4
Benutzerbild Autor: Sydänmaa
Erstellt: 03. Sep 2020 - 14:36
Betreff: "Lieblings"-Unkraut
Meine diesjährigen "Lieblings"-Unkräuter sind die Ackermelde, die Distel und der Vielsamige Gänsefuß, sowie das Franzosenkraut und das Klebekraut.
Vor zwei Jahren habe ich einen wahrhaft mayestätischen, ca. 2m hohen Unkrautwall aus Brennnesseln bearbeitet. Ich weiß nicht, wieviele hundert Meter Wurzeln ich rausgeackert habe, im Bewusstsein, dass jedes Stückchen verbleibende Wurzel die Wiederauferstehung einer Brennnesselpflanze sein würde. Umso erstaunter bin ich, wie wenig an Brennnesseln dieses Jahr gewachsen sind.
Dafür Disteln hoch drei auf den Weiden und die erwähnten Unkräuter auf dem geplanten Wildblumenareal, das der hier ansässige Beinwell dominiert hat. Von den gesäten Wildblumen war wenig zu sehen. Im Samen muss der Bienenfreund=Phacelia, der in der Aufzählung der Samenarten gar nicht vorkam, gut vertreten gewesen sein.
Nun ja, der Bienenfreund war letztlich gut für die Bienen, hat aber zusammen mit der Ackermelde das Wachstum der anderen, langsamer wachsenden Arten unterdrückt.
Ich stelle jedes Jahr andere dominierenden (Un)Kräuter fest.
Ihr auch?
Das Klebekraut kletterte dies Jahr durch alle Areale unseres großen Natur-Grundstücks...
Benutzerbild Autor: wolkenschaf
Erstellt: 03. Sep 2020 - 14:46
Betreff: re: "Lieblings"-Unkraut
Bei uns wächst jedes Jahr der Portulak aus den Ritzen der Gehwegplatten. Nicht tot zu kriegen.

Angeblich ist er ja essbar, wisst ihr da Näheres?

Jetzt ist zwar erst mal Gift drauf, aber bestimmt kommt er nächstes Jahr wieder.
Benutzerbild Autor: Sydänmaa
Erstellt: 03. Sep 2020 - 15:13
Betreff: re: "Lieblings"-Unkraut
Ja, ist essbar, aber ich weiß nicht wie es schmeckt.
Allerdings: Wenn du Gift drauf kippst, dann nicht.
Benutzerbild Autor: wolkenschaf
Erstellt: 03. Sep 2020 - 15:27
Betreff: re: "Lieblings"-Unkraut
Na klar. Deshalb meinte ich ja, nächstes Jahr.
Benutzerbild Autor: herbsti
Erstellt: 03. Sep 2020 - 15:46
Betreff: re: re: "Lieblings"-Unkraut
wolkenschaf schrieb:

Angeblich ist er ja essbar, wisst ihr da Näheres?

Portulak hatte ich mal als Salat in der Biokiste.
Autor: Martina
Erstellt: 03. Sep 2020 - 18:44
Betreff: re: "Lieblings"-Unkraut
Ich hab auch gekämpft.Heute.Nicht mal einen Quadratmeter geschafft.Milchdisteln,Winde.Das ist das schlimmste hier.Diesteln auch.Aber wenn man sie oft ausreißt kommen dann weniger nach.
Ich hab auch noch andere Unkräuter,die dominieren,da weiß ich den Namen nicht.
Melde kannst du auch essen.Karuna kocht sie liebend gerne.
LG,Martina
Autor: dimfi
Erstellt: 03. Sep 2020 - 20:01
Betreff: re: "Lieblings"-Unkraut
Pack das Franzosenkraut mit in den Salat, zusammen mit der Melde!

Portulak säe ich extra aus,ein Wintersalat...sehr lecker! Ähnelt den Feldsalat.

Disteln mag ich auch nicht und aus der Ackerwinde könnte man das halbe Dorf bestricken
Benutzerbild Autor: Sydänmaa
Erstellt: 03. Sep 2020 - 21:35
Betreff: re: "Lieblings"-Unkraut
So viel Unkraut, wie sich bei uns über Flächen breit macht, können mein Mann und ich nicht essen...
Einige der FHF, die schon mal hier waren, werden's verstehen...
Beispiel Melde: Einige Schubkarren voll.
Franzosenkraut: Leggär, aber viel zu viel.
Etc.
Benutzerbild Autor: tabsi
Erstellt: 03. Sep 2020 - 21:48
Betreff: re: "Lieblings"-Unkraut
Mein alterervsohn versteht nicht warum ich die guten brennnesseln verschwende und nicht zu spinat verkoche,gundermann,girsch ünd winden hab ich auch ganz viele
Benutzerbild Autor: Sydänmaa
Erstellt: 04. Sep 2020 - 11:01
Betreff: re: "Lieblings"-Unkraut
Ja, man kann vieles verkochen, zumindest in jungem Zustand.
An meinem früheren Wohnort war der Giersch mein ständiger Gegner und ich ihn hab öfter in der Küche verwendet.
Hier gibt es ihn auch, aber er ist einfach ein Bestandteil der Vegetation auf dem Gelände und deswegen geduldet. Anders ginge es auch nicht.
Mich interessiert, ob ihr auch beobachtet habt, dass jedes Jahr eine andere Pflanze oder eben ein Unkraut dominiert.
Ganz schlimm war dieses Jahr die Distel, wegen der Trockenheit hatte sie als Langwurzler bessere Karten als alles andere bzw. das Gras. Unseren Schafen ist ob des dichten Bewuchses das Grasen vergangen und mein Mann und ich waren stundenlang damit beschäftigt, die Disteln auszureißen. Hinterher sah die Weide aus als hätten wir sie gemäht. Dann kam Regen und das Gras hatte seine Chance.
Das "Klebekraut" (auch kleine Klette genannt) wand sich in den unbewirtschafteten Bereichen über alles drüber. In den vorigen Jahren war das nicht so.
Übrigens verwenden wir bewusst keine Herbizide.
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